IMAGINÄR. S / W-Fotografie, Serie von 22 Stücken. 2016.

Das Konzept des Imaginären ist mit den Kategorien der Imagination und des Bildes verbunden. Aus kulturellen und ästhetischen Studien sind Imaginäre mit Schöpfungsprozessen verbunden, durch die Menschen ein Bild ihrer eigenen Welt schaffen. Wer sind wir? Wie sehen wir uns? Wie erkennen wir uns? Und wie repräsentieren wir uns? Das Konzept des Imaginären hängt hauptsächlich mit der Konstruktion eines Bildes zusammen, das durch die Abstraktion eines Symbols (Mutter), seiner Bedeutung (Tochter / Mutter / Großmutter) und seines Signifikanten (Frau) sichtbar wird.

Die Herausforderung für diesen Vorschlag bestand darin, eine einfache Geste zu entwickeln, die es mir ermöglicht, das Gesicht des verschwundenen Sohnes zu inszenieren, aber vor allem einen Schmerzkontext zu vermeiden, da es genau darum ging, Resilienz durch künstlerische Geste zu ermöglichen.

Spiegel waren während meiner gesamten Arbeit eine Konstante, und im Allgemeinen kann man sagen, dass sich meine Arbeit bis zu diesem Punkt um Konzepte wie Identität, Bildgedächtnis und Selbstdarstellung drehte. Im Prinzip habe ich den Spiegel aufgrund seiner physikalischen Reflexionsfähigkeit in meine Vorschläge integriert, die gleiche physikalische Verfassung, die ich bei anderen Elementen wie poliertem Stahl oder einigen Acetaten gefunden habe. Diese physikalische Eigenschaft dieser Elemente ist für mich zum idealen Rohstoff geworden, um Werke zu bauen, die von uns sprechen. Der Spiegel ist die Unterstützung für die Repräsentation von sich selbst und des anderen. Mich selbst und den anderen anzuschauen und ein Bild zu schaffen, das aus dieser Reflexion hervorgeht, war mein Interesse als Künstler.

Aus diesem Grund sind in diesem Fall die resultierenden Selbstporträts das Produkt einer Aktion, die Zeichnen mit Fotografie kombiniert. In erster Linie skizzierte jede der Mütter ihr eigenes Gesicht, indem sie in den Spiegel schaute, und später wurde sie porträtiert, beobachtete und beobachtete in diesen wenigen Zeilen nicht nur sie, sondern auch den geliebten Sohn, der eines Tages ging und nie zurückkehrte. Die Verwendung von Fotografie war nicht einfach eine Technik, sondern nicht nur eine Unterstützung, auf der eine Realität gekonnt nachgewiesen werden kann. Vielmehr war es vor allem ein Material (unter anderem aufgrund seiner Indexwerte, die das Verhältnis des Bildes zur Realität in eine Krise versetzen, aufgrund seiner Evokationsfähigkeit und unter anderem aufgrund seiner Behandlung der Zeit). Das Foto wurde zum Arbeitsmaterial, das es mir ermöglichte, eine Aktion der Resilienz, eine Quelle der Schöpfung, zu machen.

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